Silvesterkonzert 2008
Festliches Silvesterkonzert 2008
mit dem Kammerorchesters «Amici dellarte»
Auch dieses Jahr lädt das Pfäffiker Kammerorchester «Amici dellarte» zu einem «Festlichen Silvesterkonzert» am 31. Dezember 2008 um 20.30 Uhr in die kath. Kirche Pfäffikon ZH ein. Auf dem Programm stehen festliche Werke von Vivaldi, Boccherini, Koetsier und Haydn, welche das Publikum fröhlich-beschwingt das alte Jahr ausklingen lassen.
Klangspuren in Raum und Zeit
Die Konzertsaison 08/09 des Pfäffiker Kammerorchesters «Amici dellarte» steht unter dem Motto «Klangspuren in Raum und Zeit». Gemeinsam mit seinen «Amici», nämlich den Konzertbesucherinnen und Konzertbesuchern, möchte das Kammerorchester «Amici dellarte» den Klängen und Spuren von Komponistengenerationen nachgehen und nachspüren, welche Wirkungen diese Werke noch heute auf uns erzeugen. Werke geschrieben für einen bestimmten Raum zu einer bestimmten Zeit.
Silvesterkonzert: Jahreswechsel Wechselwirkungen
Mit einem «Festlichen Silvesterkonzert» am 31. Dezember 2008 um 20.30 Uhr in der kath. Kirche Pfäffikon ZH stellt das Kammerorchester «Amici dellarte» Werke vor, welche das Motiv des (Jahres-)Wechsels aufnehmen. «Musik ist eine Reflexion der Zeit, in der sie entsteht», sagte einmal Diana Ross. Ergänzen möchte man: Nicht nur in der Zeit, in der sie entsteht, sondern auch der Zeit und dem Ort der Aufführung. Das festliche Konzertprogramm zum Jahreswechsel stellt daher Werke verschiedener Epochen gegenüber und lässt durch spezielle Wechselwirkungen von Tutti und Solo, aber auch von Vorspiel und Nachhall (Echo) den Raum erspüren und erleben.
Den Anfang macht dabei das berühmte Trompetenkonzert von Antonio Vivaldi für zwei Piccolotrompeten und Orchester, gespielt durch die jungen Solisten Thilo Stock und Matthias Kümin. Dieses Werk lebt vom Kontrast der Trompeten mit den Streichern und vom Wechselspiel der beiden Solisten. Ein gewisser Stereoeffekt ist dabei vom Komponisten durchaus beabsichtigt. Auch die darauf folgende Sinfonie Nr. 1 von Luigi Boccherini lebt von Imitationen, Wechselwirkungen und dem Kontrast zwischen Oboen/Hörnern und den Streichern. Jan Koetsier schliesslich hat mit seinem Echo-Konzert für zwei Piccolotrompeten und Streichern das Echo-Prinzip gar zum Konzertinhalt erhoben. Und auch Joseph Haydn experimentiert damit in seiner Symphonie Nr. 38 (mit dem Übernamen «Das Echo»),
Mit seinem festlichen Silvesterkonzert lädt «Amici dellarte» zu einer Entdeckungsreise ein, um dabei «Klangspuren in Raum und Zeit» zu erleben. Gönnen auch Sie sich zum Jahreswechsel zusammen mit Freunden eine besinnliche Stunde mit fröhlich-beschwingter klassischer Musik.
31. Dezember 2008
20.30 Uhr, Kath. Kirche Pfäffikon ZH
Eintritt: CHF 30. (Bankreihen nummeriert)
Abendkasse und Türöffnung jeweils 1 Stunde vor Konzertbeginn
Vorverkauf möglich via sekretariat@adella.ch
Die Offene Rennbahn Oerlikon
Die offene Rennbahn in Oerlikon hat es, als die älteste in Betrieb stehende Sportanlage der Schweiz, verdient unter Denkmalschutz gestellt zu werden.
Denkmalschutz
Für mich ist ganz klar, dass die Offene Radrennbahn in Oerlikon unter Schutz gestellt werden muss!!!!
Ohne die Rennbahn wären sehr viele grosse Sporterfolge für die Schweiz nicht möglich gewesen und für den Nachwuchs ist diese Sportstätte unverzichtbar!
Diese Gelände muss bleiben! Ohne diese Rennbahn wären die Medaillenhoffnungen Bruno Risi und der Seebacher Franco Marvulli diese Tage nicht in Peking bei Olympia!
Freundliche Grüsse
Gregor Gut
Hauptstrasse 42
8477 Oberstammheim
Tel. 052 740 26 94
Mehr als nur ein Bauwerk
Die offene Radrennbahn in Zürich Oerlikon ist ein einmaliges Bauwerk in der Deutschschweiz. Mit ihren Steilwandkurven übt sie auf den Betrachter eine Faszination aus, die schweizweit sonst nur in der Region Genfersee zu bewundern ist. Der Laie, der sich selbst einmal im steilen Zementoval versucht, wird ihr mit grossem Respekt begegnen. Vom Rennfahrer mit internationalen Erfahrungen wird sie als eine der schnellsten Zementbahnen überhaupt geschätzt.
Die offene Rennbahn hat aber auch einen sehr hohen immateriellen Wert. Sie ist das Mekka einer familiären Szene. Bahnradfahrer aus der ganzen Schweiz treffen sich in der warmen Jahreshälfte jeden Dienstagabend zu Wettbewerben in diversen Disziplinen des Bahnradsports. Die Interessensgemeinschaft Offene Rennbahn (IGOR) ist Organisatorin dieser Abendrennen, sie hegt und pflegt die Rennbahn mit Herzblut und viel Sorgfalt. In Oerlikon schlägt die Hauptschlagader des Schweizer Bahnradsports. Im Europäischen Sechstagezirkus wird er durch die Namen Bruno Risi, Franco Marvulli und Alexander Aeschbach würdevoll vertreten.
Der Nachwuchs steht in den Startlöchern und er braucht die offene Rennbahn. Dass sogar Westschweizer Rennfahrer lange Wege auf sich nehmen, um an den Abendrennen teilzunehmen, zeugt von ihrer Bedeutung für die Schweizer Szene. So gesehen ist die Radrennbahn auch eine Brücke, die über den Röstigraben führt.
Würde die offene Rennbahn von profitorientierten Projekten verschlungen werden, käme dies einer Zerfleischung dieser intimen Szene gleich. Ein einmaliges Ambiente für Sportler und Zuschauer, ginge verloren. Dass ein solches an einem andern Ort auferstehen könnte, scheint auf absehbare Zeit nicht wahrscheinlich. Denn es sind in ihr tief verwurzelte Menschen, einstige und jetzige Grössen des Bahnradsports, die ihr ein Gesicht, eine Identität, einen Geist geben. Auch die IGOR leistet einen unersetzlichen Beitrag an das Leben auf der Rennbahn. Sie ist ebenso lokal verwurzelt und lässt sich nicht einfach so an einen anderen Standort versetzen.
Jugendliche Rennfahrerinnen und Rennfahrer, welchen der Radsport eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und Lebensschule ist, begegnen Weltmeistern und Olympiamedalliengewinnern, können sich sogar an ihnen messen. Die offene Rennbahn ist auch ein Ort der Begegnung. Und wenn er es erst noch für junge Leute ist, dann ist dies sicherlich erfreulicher, als wenn diese sich stattdessen alkoholisiert in Nachtklubs treffen würden.
Im Namen aller, die sich mit der offenen Rennbahn in Oerlikon identifizieren, wünsche ich mir, dass diese und damit ihr sportkultureller Wert geschützt wird!
(Bild: www.rennbahn-oerlikon.ch)
Offene Rennbahn unter Schutz !
Die Offene Rennbahn in Oerlikon ist einer der schönsten Plätze in der Stadt Zürich und meiner Ansicht nach ein Baugeschichtliches Denkmal von nationaler Bedeutung: Kein vergleichbares Bauwerk ist in der Deutschschweiz zu finden. Die Rennbahn ist Teil der Identität von Zürich - Nord und Teil der Geschichte des Schweizer Radsportes.
Denkmal
Die Rennbahn in Oerlikon sollte unter Denkmalschutz gestellt werden.
Letzter alter Schwarz-Weiss-Fotoautomat
Leider gehören sie schon fast der Vergangenheit an, die alten analogen Schwarz-Weiss-Fotoautomaten der Zürcher Schnellphoto AG. Doch einer der letzte steht noch: an der Goldbrunnenstrasse 128 vor dem Firmensitz. Die Kiste ist Kult, denn wer hat nicht in seiner Jugend darin gesessen, mit Freunden Grimassen geschnitten oder sich genervt, weils schon geblitzt hat, als er noch am Frisur richten war?
Für mich gehört dieses Stück Geschichte, das in Zürich seinen Ursprung fand der erste Automat stand ab 1960 an der Badenerstrasse unter Denkmalschutz gestellt.
Denkmalpflege
Ich würde die Offene Rennbahn in Oerlikon unter Denkmalschutz stellen. Damit die immer wiederkehrenden Begehrlichkeiten auf diesen Platz endlich ein Ende hätten und der Bahn-Radrennsport nicht gefährdet wäre.
Schliesslich sind zur Zeit 2 Athleten in Peking Medaillenanwärter für die Schweiz (Bruno Risi und Franco Marvulli), welche ohne diese Sportstätte wahrscheinlich nie auf dieses Niveau im Bahn-Radsport gekommen wären.
(no title)
Die Offene Rennbahn Oerlikon
weil ich überzeugt bin, dass die SP -Fraktion im Stadtrat nicht gegen ihre Wähler handeln wird. Radsport ist seit je ein Arbeitersport, und die SP hat ihre Wurzeln in dieser Gesellschaftsschicht. Ich hab Vertrauen, dass unsere Stadträte ihre Anhänger nicht verkaufen werden.
Ein Sportstadion besonderer Art
Für viele Jugendliche aus der ganzen Schweiz ist die Offene Rennbahn Ausgangspunkt zu sportlicher Betätigung und Begeisterung für den Radsport. Die Anlage, so einfach wie sie dasteht ist, so denke ich, schützenswert. Nicht zuletzt vielleicht auch deshalb, weil es sich um die älteste Sportstätte der Schweiz handeln soll. Sportliches Leben in Oerlikon zieht an und schafft Mehrwert in unserer Gesellschaft.
Ueli Gerber